Was wir wollen
Das Ziel der Bürgerinitiative ist die Schaffung einer für Fußgänger/Gruppen sicheren Verkehrssituation entlang der Landstraße L 408/Eschbachtal zwischen „Preyersmühle“ und „Zurmühle“.
UPDATE:
Am 26. März 2026 sind zwischen der Preyersmühle und der Einmündung der K8/Pohlhausen alle 70 km/h-Schilder gegen 50 km/h-Schilder ausgetauscht worden.
Wir freuen uns sehr über diesen Fortschritt und bedanken uns bei allen, die sich für uns und unser Anliegen eingesetzt, stark gemacht und nicht locker gelassen haben!
Dennoch können wir uns mit dieser Maßnahme nicht zufrieden geben, da
- keine Schilder, die auf Fußgänger hinweisen, angebracht wurden. Nach wie vor gibt es lediglich Hinweise auf Straßenschäden.
Dies impliziert und wurde durch den Artikel der RP vom 16.04.2026 auch bestätigt, dass die Höchstgeschwindigkeit lediglich aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse herabgesetzt wurde. - uns nur das Aufstellen von Ortstafeln garantieren kann, dass das Tempolimit auch nach der perspektivistischen Sanierung der L408 seitens StraßenNRW bestehen bleibt.
- ein Gehweg nach wie vor dringend notwendig ist! Selbst bei der nun herabgesetzten Höchstgeschwindigkeit, an die sich viele Verkehrsteilnehmer nicht halten, bleibt der Fußweg entlang der Straße gefährlich – insbesondere, wenn das Begleitgrün über den schmalen Seitenstreifen in die Straße hinein wächst.
Und auch ein Kreisverkehr in der Preyersmühle, für den sich die dortigen Anwohner (neben anderen verkehrsberuhigenden Maßnahmen, wie Rüttelelementen) bereits im Jahr 2001 mittels einer eigenen Bürgerinitiative „verkehrsberuhigte Preyersmühle“ stark gemacht haben, ist dringend erforderlich. Dafür spricht auch, dass die Preyersmühle immer wieder zu den Unfallhäufungsstellen zählt (z. B. Verkehrsunfallbilanz von 2024, Seite 32).
Es ist sehr bedauerlich, dass diese sehr dringende Maßnahme, trotz der vorangegangen, intensiven Bemühungen um die Jahrtausendwende, im Zuge der Sanierung der Eschbachbrücke nicht realisiert wurde.
Wir hoffen – und werden uns daher auch weiterhin dafür einsetzen –, dass die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit nur ein erster Schritt war, um die Sicherheit entlang dieses Straßenabschnitts zu erhöhen.
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Das Ziel der Bürgerinitiative ist die Schaffung einer für Fußgänger/Gruppen sicheren Verkehrssituation entlang der Landstraße L 408/Eschbachtal zwischen „Preyersmühle“ und „Zurmühle“.
Die Initiative strebt eine Reduzierung der zur Zeit aufgrund von Straßenschäden geltenden 70 km/h im Bereich zwischen „Preyersmühle“ und der Einmündung der K8/“Pohlhausen“ auf 50 km/h an, indem die innerörtliche Zugehörigkeit mittels des Versetzens der Ortsein- und -ausgangstafeln in Höhe der Hauses Preyersmühle Nummer 23, 42929 Wermelskirchen, bis zur Abzweigung der K8 (Pohlhausen), 42929 Wermelskirchen, erfolgt.
(durchgehende & gestrichelte Rote Linie auf dem Bild.)
Wir hätten aber auch nichts dagegen, wenn von der Preyersmühle unabhängige Ortseingang- und Ortsausgangsschild aufgestellt würden.
(durchgehende Rote Linie auf dem Bild.)
Wir begründen diese Forderung damit, dass es sich aufgrund der hohen Anzahl der Objekte um eine geschlossene Ortschaft handelt. Denn lt. dem Verwaltungsgericht Braunschweig * „beginne diese bereits dort, wo eine zusammenhängende, von der Straße aus erkennbarer Bebauung vorliege, aus der sich „ortstypische Verkehrsgefahren“ ergeben können und die an die Straße angebunden sei. (…)Trotz unbebauter Grundstücke könne eine geschlossene Ortschaft vorliegen, wenn von diesen selbst Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs ausgehen, wie sie für innerörtliche Straßen typisch sind.“
Zudem sollte die Einhaltung der Geschwindigkeit mit einer Geschwindigkeitsüberwachungsanlage sichergestellt werden. Dieser Vorschlag stammt vom stellv. Bürgermeister Remscheid/Süd, der mit uns einen kurzen Spaziergang entlang der Straße gewagt hat.
Des Weiteren fordert die Bürgerinitiative „Sicheres Eichbachtal“ einen von der „Preyersmühle“ bis zum Ortsbereich „Zurmühle“ (ca. 1,8 km)  reichenden, von der Straße getrennten, ebenerdigen Gehstreifen, der diesen Namen auch verdient!
(Blaue Linie auf dem Bild)
Auf die Initiative einer Anwohnerin um die Jahrtausendwende hin entstand ein kurzer TV-Beitrag, der die prekäre Verkehrssituation aufzeigte und in der „Lokalzeit“ im WDR gesendet wurde.
Doch statt einer Geschwindigkeitsbeschränkung oder gar einem Gehweg, hat man es sich sehr einfach gemacht: man zweigte für die Fußgänger max. ca. 50 cm der Straße mit einem neuen Randstreifen rechtsseitig in Richtung „Preyersmühle“ ab und entfernte in großen Teilen den Mittelstreifen (siehe linkes Foto).
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Dieser „Gehstreifen“, den die Anwohner fortan benutzen durften, wächst innerhalb kurzer Zeit nach der Mahd im Frühjahr weit über den Rand hinaus zu (u.A. schnell wachsender japanischer Staudenknöterich), so dass man dann doch auf der Straße gehen muss. Davon abgesehen ist er so schmal, dass eine erwachsene Person kein Kind neben sich an der Hand führen kann – ganz abgesehen von einem Kinderwagen.
Die zweispurige Fahrbahn ist für das gleichzeitige Passieren von zwei Fahrzeugen (PKW, Kleinlaster, LKW und Traktoren) zuzüglich eines Fußgängers oder Radfahrers und unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes zu schmal, so dass eines der Fahrzeuge zwangsläufig anhalten müsste. Leider tun dies nur wenige.
Diese, durch ein hohes Verkehrsaufkommen häufige Situation, bedeutet stets eine unzumutbare und verantwortungslos hohe Gefahr für Fußgänger/Gruppen!
Das Foto rechts ein Beispiel, wie der Gehstreifen aussehen könnte.Â